Urlaub in der Heimat: Ein Wochenende voller Magie im Steigerwald 🌿🏰🍷

Manchmal vergisst man im Trubel des Alltags, in welcher privilegierten Lage wir hier in Franken eigentlich leben. Wir planen Fernreisen, buchen Flüge und checken Reisepässe – dabei liegt eines der faszinierendsten Naherholungsgebiete Deutschlands buchstäblich vor unserer Haustüre. Unsere Reihe „Urlaub in der Heimat“, die wir letzten August ins Leben gerufen haben, hat uns schon an viele wunderbare Orte geführt. Doch unser Ausflug im April in den Steigerwald hat selbst uns alteingesessene Franken noch einmal sprachlos gemacht.

Kommt mit auf eine Reise zwischen Baumwipfeln, fürstlichen Weinkellern und einem Schloss, das direkt aus einem Märchen stammen könnte.


1. Perspektivwechsel: Wenn der Wald die Seele streichelt

Unser Tag begann im Herzen des Steigerwalds, in der Nähe von Ebrach. Hier steht ein Bauwerk, das seit nunmehr 10 Jahren Mensch und Natur auf einzigartige Weise verbindet: der Baumwipfelpfad Steigerwald.

Auf einer Länge von 1.150 Metern schlängelt sich der Holzsteg durch alle Etagen des Waldes. Es ist ein fast meditatives Erlebnis, langsam von den schattigen Farnen des Waldbodens bis hinauf in die lichtdurchfluteten Kronen der alten Buchen und Eichen zu wandern. Das Highlight ist ohne Zweifel der 42 Meter hohe Aussichtsturm, der sich kelchförmig nach oben öffnet. Von dort oben hat man einen Panoramablick, der an klaren Tagen bis zur Rhön und zum Main reicht.

Natur zum Anfassen: Was uns besonders gefallen hat, war die Ruhe. Im April erwacht der Wald gerade erst richtig zum Leben. Wir konnten Rehe beobachten, die völlig ungestört durch das Unterholz zogen, und dem Konzert unzähliger Vogelarten lauschen. An verschiedenen Stationen erfährt man zudem Spannendes über das Ökosystem Wald – ein perfekter Ort, um die Lungen mit frischer Waldluft zu füllen und den Alltagsstress unten am Boden zurückzulassen.


2. Castell: Wo Geschichte in Flaschen gefüllt wird

Nur eine kurze Fahrt entfernt, liegt der Weinort Castell. Wer hierher kommt, spürt sofort den Atem der Geschichte. Das Fürstlich Castell’sche Domänenamt ist eine Institution. Aber wer denkt, hier sei die Zeit stehen geblieben, der irrt gewaltig.

Wir besuchten die frisch renovierte Vinothek, die uns mit ihrem hellen, modernen Design direkt begeistert hat. Hier wird deutlich, dass das Weingut den Spagat zwischen jahrhundertealter Tradition und einer jungen, Lifestyle-orientierten Zielgruppe perfekt meistert. Das zeigt sich auch im neuen Flaschendesign, das clean und zeitgemäß daherkommt.

Ein Hauch von Weltruhm: Spannend wurde es im Keller. Wusstet ihr, dass die Verbindung zwischen dem Ort Castell und der Weltmarke Faber-Castell viel tiefer geht, als man denkt? Tatsächlich war es die Verbindung zum Hause Castell, die Faber erst zu dem Imperium machte, das heute jedes Kind kennt.

Im Weinkeller selbst reifen die Tropfen in Fässern aus Eichenholz, das direkt aus den umliegenden Wäldern stammt. Ein besonderer Blickfang sind die Prunkfässer, die die Porträts der Fürsten tragen – auch das von Ferdinand, dem aktuellen Fürsten.

Unser Geheimtipp: Für alle, die keinen Alkohol trinken oder noch fahren müssen: Probiert unbedingt den CASTELL LAVIE. Dieser neue alkoholfreie Aperitif mit Quitten- und Lavendelextrakt ist eine Geschmacksexplosion und die perfekte Antwort auf den Frühling.


3. Schloss Frankenberg: Luxus, Geschichte und das beste Frühstück der Welt

Den krönenden Abschluss bildete unsere Übernachtung auf Schloss Frankenberg. Wenn man die Auffahrt hinauffährt, fühlt man sich augenblicklich wie in einer anderen Zeit. Das Schloss ist über 800 Jahre alt und war lange Zeit ein schlafendes Juwel, bis es 2014 vom European Heritage Project erworben und mit unfassbarem Aufwand restauriert wurde.

Ankommen und Durchatmen: Wir wurden mit einem Glas prickelndem Prosecco vom eigenen Weinberg begrüßt – der perfekte Start. Das Hotel ist mit nur etwa 50 Zimmern herrlich exklusiv und persönlich. Unsere Redaktion war in der Vorburg untergebracht, wo sich historischer Charme mit modernstem Komfort mischt. Wer es noch extravaganter mag, kann in der Turmsuite residieren.

Kulinarik der Extraklasse: Für Foodies ist Schloss Frankenberg ein Mekka. Das Restaurant Le Frankenberg ist stolzer Träger eines Michelin-Sterns. Hier kann man sich mit einem 7-Gang-Menü auf eine kulinarische Weltreise begeben. Wer es etwas bodenständiger, aber nicht weniger lecker mag, besucht das Amtshaus. Dort gibt es hervorragende fränkische Küche und – unser absoluter Lieblingsplatz – ein riesiges Panoramafenster mit Blick über die Weinberge in die Ferne.

Das Frühstücks-Phänomen: Wir müssen kurz innehalten und über das Frühstück reden. Unsere Kollegin Anne war so begeistert, dass sie feststellte: „Das war das beste Croissaint, das ich in meinem ganzen Leben gegessen habe.“ Die Backwaren kommen frisch von der Bäckerei Merkel aus Neustadt an der Aisch – handwerkliche Qualität, die man einfach schmeckt.

Aktiv entspannen: Sogar der Sport wird hier zum Erlebnis. Der Fitnessraum befindet sich im alten Verteidigungswall. Wo früher Kanonen standen, stehen heute moderne Geräte. Abends haben wir den Tag bei einer entspannten Runde Billard ausklingen lassen.

Ob für eine private Auszeit, eine Traumhochzeit oder eine exklusive Tagung – dieser Ort ist magisch.


✨ GEWINNSPIEL: Eure Chance auf Schloss-Feeling ✨

Wir möchten, dass auch ihr dieses Erlebnis teilt! Zusammen mit Schloss Frankenberg verlosen wir eine Übernachtung für zwei Personen inklusive dieses legendären Frühstücks.