Würzburg | Beitrag der Redaktion | 17. August 2026
StraMu Würzburg | 11. bis 13. September 2026

📍 Würzburg | Beitrag der Redaktion

Straßenkünstler, Musiker, Jongleure, Akrobaten und Feuerspucker aus aller Welt stehen wieder bereit. Denn das Straßenmusik- und Straßenkunstfestival StraMu öffnet zum 23. Mal seine Bühnen, und zwar an gut zwanzig Plätzen in den Straßen der Innenstadt, vom 11. bis 13. September 2026. Über 500 Auftritte von knapp hundert Musiker:innen, Artist:innen, Clowns und Tänzer:innen aus vielen Ländern erwarten euch – eintrittsfrei und für jede und jeden zugänglich. Somit ist das STRAMU eines der größten Straßenmusik- und Straßenkunstfestivals in Europa! Hier findet ihr die wichtigsten Infos.

Was erwartet euch?

An gut zwanzig Plätzen in der Stadt könnt ihr das ganz spezielle, jedes Jahr wieder begnadete Flair des StraMu genießen. Dabei ähnelt kein Auftritt dem anderen! Musiker, Artisten, Clowns, Tänzer und viele weitere Künstler zeigen ihr Können und reißen euch mit. Wie immer ist das StraMu dabei bestens für jede Stimmungslage ausgestattet: Am oberen und unteren Markt, am QR-Code und an den Arkaden vorm Rathaus geht es artistisch zu, während es an unterem Markt, QR-Code, TK Maxx und Vierröhrenbrunnen eher rockig und partytauglich wird. Wer es lieber ruhiger mag, ist in der Behr Halle oder den wunderschönen Innenhöfen der Erlöserschwestern richtig. Zwischen „ruhig und intensiv“, „bekannt & gut“ und „Tanzen, Stimmung!“ findet ihr also genau das, wonach euch gerade der Sinn steht. Für Kinder eignen sich besonders die Artistikgruppen und Clowns.

Möglich wird das StraMu durch die Veranstalterschaft der Stadt Würzburg und den Hauptsponsor, die Sparda-Bank. Christoph Arend, Vertriebsleiter der Sparda-Bank in Würzburg, betont dazu: „Als Hauptförderer stellen wir gerne wieder den kostenlosen Besuch sicher, damit jede und jeder die einzigartige Atmosphäre der Straßenmusik genießen kann.“

Spielorte vom StraMu

Nachdem es in den vergangenen beiden Jahren einige neue Spielplätze gab, bleibt es 2026 weitgehend wie im Vorjahr. Eine Einschränkung gibt es aber: Wegen einer Baustelle können am Kiliansplatz nur Einzelkünstler oder Duos auftreten. Der Durchgang zwischen Kiliansplatz und Dom bleibt aber jederzeit frei – die gewohnte StraMu-Route bleibt euch also erhalten.


Der Rathaushof: Zentraler Spielort mit Festivalatmosphäre

Besonders freuen wir uns wieder auf den Rathaushof, der dank seiner erhöhten Spielfläche nicht nur wegen der Open-Air-Atmosphäre ein Lieblingsort ist, sondern auch wegen des „ZASTERKLANG-Awards“ am letzten Tag des Festivals. Hier treten die drei nominierten Newcomer in den Kategorien bester musikalischer Act, bester nicht-musikalischer Act und bester neuer lokaler StraMu-Act mit Kurzauftritten an, und das Publikum darf den Sieger küren. Die Sparda-Bank stiftet ein Preisgeld in Höhe von insgesamt 1.500 Euro für die Gewinner. Bei Regen wandert die Verleihung in die Behr Halle.

Das Freiufer – Ein Festival im Festival

Das Freiufer ist ein besonderer Ort beim StraMu. Am Samstag und Sonntag jeweils von 12 bis 22 Uhr haben Künstler die Möglichkeit, spontan am StraMu aufzutreten und so für eine zusätzliche Prise Überraschung und Kreativität zu sorgen. Ihr seid selbst Künstler und möchtet dort auftreten? Dann müsst ihr euch am Samstag und Sonntag bis 10 Uhr morgens am Freiufer registrieren und erhaltet eine Teilnahmebestätigung.

Buntes Programm für Groß und Klein

Das StraMu ist die Einladung, einfach mal neugierig rumzugucken oder gezielt Auftritte anzuschauen. Das Programm bietet eine Mischung aus StraMu-Neulingen und guten alten Bekannten, aus lokalen und auswärtigen Künstlern. Programmänderungen und -ergänzungen sind beim StraMu immer möglich – ein Blick auf die Webseite, die Social-Media-Kanäle oder die Festivalapp zeigt euch immer den aktuellen Stand.

Für die Kleinsten gibt’s weiterhin das Kinderfind-Bändchen: kostenlos an der Infobude, mit eurer Handynummer beschriftet und ums Handgelenk gebunden, damit euch das Team kontaktieren kann, sollte ein Kind die Eltern mal aus den Augen verlieren. Praktisch für die Programmplanung: die kostenlose StraMu-App, erhältlich für iOS und Android – damit stellt ihr euch euren eigenen Zeitplan zusammen und verpasst keine Programmänderung.

Hutgeld

Beim StraMu sammeln die Künstler:innen nach ihren Auftritten mit dem Hut – das ist ihre einzige Gage. Das StraMu selbst kommt für Transport, Unterkunft und Essen der Künstler:innen auf, kann aber keine Gagen zahlen. Die zahlt allein das Publikum in Form von Hutgeld. Also: Wenn ihr die Mittel habt, dürft ihr ruhig etwas großzügiger sein – das Geld landet direkt bei den Künstler:innen und nirgendwo sonst.

Und falls das Kleingeld mal ausgeht: An der Infobude könnt ihr per EC-Karte einen beliebigen Betrag abheben und bekommt dafür „StraMu-Taler“, die ihr den Künstler:innen in den Hut oder Gitarrenkoffer werfen könnt. Nicht benötigte Taler tauscht ihr während der Festivalöffnungszeiten jederzeit an der Infobude zurück.

StraMu Festivalshirts & Festivalbändchen

Ihr möchtet zum einen das StraMu unterstützen und euch zum anderen ein Souvenir mitnehmen? Dann macht euch auf den Weg zur Infobude! Hier bekommt ihr tollen Merch wie Festival-T-Shirts, StraMu-Taschen und Festival-Bändchen. Alles, was dort verkauft wird – genau wie der Kauf von Getränken – kommt direkt dem StraMu Förderverein zur Finanzierung des Festivals zugute.

Werde Teil der StraMu-Community!

Warum nicht Teil der StraMu-Community werden und dem Förderverein selbst beitreten? Durch einen kleinen Beitrag habt ihr so die Möglichkeit, etwas zurückzugeben und gleichzeitig sicherzustellen, dass dieses kreative Festival auch in den kommenden Jahren noch fester Bestandteil unseres kulturellen Kalenders bleibt. Am Ende sind es genau solche Momente, die uns spüren lassen, wie sehr Kunst und Kultur unser Miteinander bereichern. Wir sind dieses Jahr auch im Förderverein dabei – weil wir die Vielfalt unserer Stadt lieben!

Gut zu erkennen: Das Festival-Team ist an den knallgelben „Team“-Shirts erkennbar und immer eure erste Anlaufstelle bei Fragen vor Ort.

Wichtige Infos in aller Kürze:

Festivalzeiten:

Freitag, 11. September, 15 – 22 Uhr* Samstag, 12. September, 12 – 22 Uhr* *an einzelnen Orten (Ehrenhof, oberer und unterer Markt, Kiliansplatz) bis 22.30 Uhr Sonntag, 13. September, 12 – 22 Uhr Samstag und Sonntag, 12 – 22 Uhr: Freiufer

Highlight:

Sonntag, 20.00 – 21.30 Uhr: Vergabe des Förderpreises „ZASTERKLANG“ im Rathaushof (bei Regen in der Behr Halle).